Amina

Hilfe für Kinder auf den Philippinen

Im November 2013 wurden die Philippinen vom Super-Taifun Yolanda getroffen, tausende Menschen starben und viele Menschen und besonders auch viele Kinder landeten von heute auf morgen als Waisen auf der Straße.

Amina, Sozialarbeiterin und Mutter von drei (inzwischen erwachsenen) Töchtern hat damals spontan gehandelt und die Nächstenliebe über alle rationalen Entscheidungen gestellt. In Ihrem eigenen Wohnzimmer hat sie erst 9 und schließlich 17 Kinder aufgenommen. Kinder, die auf der Straße keine Zukunft gehabt hätten, hatten nun ein neues Zuhause. Zunächst gab es für alle nur eine Matte zum Schlafen und Grundnahrungsmittel zu essen. Zur Schule konnten Sie erst gehen, als die ersten Sponsoren gefunden wurden, da der Schulbesuch in den Philippinen kostenpflichtig ist. Amina ist Coach für konfliktfreie Kommunikation (NVC) und gibt dieses Wissen auch immer an „ihre Kinder“ weiter. (Auch in St. Paulus haben auf ihre Initiative hin schon NVC Seminare stattgefunden.) Vor einigen Jahren hat Amina ein Haus geerbt, in dem nun die Kinder unter Aufsicht ihrer Tochter Sarah leben können. Trotzdem muss jedes Jahr wieder im Dezember das Schulgeld und natürlich auch der Unterhalt für die Kinder durch Spendengelder gesammelt werden. Amina kann das allein nicht stemmen. St. Paulus hat in den zurückliegenden Jahren Amina immer wieder durch verschiedene Projekte finanziell unterstützt.

Wie ist die Situation im September 2020 unter COVID 19? Seit März herrscht Lock-Down auf den Philippinen. Die Situation ist extrem angespannt: man darf das Haus nur im Ausnahmefall verlassen, eine Ansammlung von Gruppen ist nicht erlaubt, Schule findet online und zu Hause statt (aber 2 Computern für 17 Kinder und mit schwachem Internet ist eine weitere Herausforderung) und Einkäufe (für eine Familie mit 20 Leuten) dürfen derzeit nur alle 14 Tage einmal stattfinden. Hinzu kommt, dass viele Menschen ihre Arbeit verloren haben und es vom Staat keine Unterstützung gibt. Amina berichtet besonders von sehr vielen Kindern, die verzweifelt um Lebensmittel betteln, um zu überleben. Es ist derzeit leider keine Besserung in Sicht. Hier ein Auszug aus einem aktuellen Brief, den Amina geschickt hat:

“No one knows when this pandemic will be over but we continue to pray because more and more are affected in various aspects. I shared to you, too that one effect here is the growing number of mental illness and here, it is affecting the children. I mentioned that there were children who committed suicide and this is increasing, too. …Two days after the lock down was lifted, I am surprised to see children going one house to the other asking for food. Things like this are really heart breaking to hear for me and see especially that my passion is with the children. I help in ways that I can and I leave things to prayer for those that I cannot do or change. Again, thank you so much for all your support and to all the people out there who believe and trust in the work that I do and for their support, too. I hope you are all well and really looking forward that after this pandemic, we will see each other again”. 

Ich bin in regelmäßigem Kontakt mit Amina, jeder gespendete Cent unterstütz sie und Ihre Kinder direkt.

Danke für Ihre Spende! Bettina Appel


Kontakt: Bettina Appel, Bettina.appel@proximus.be

Spendenkonto: Crelan, Bettina Appel, BE29 1030 4953 7564 – Ihre Spende wird von diesem Konto zeitnah via Western Union auf die Philippinen überwiesen. Sie erhalten einen entsprechenden Überweisungsbeleg.